Bundeskunsthalle ist eines der besucherstärksten Häuser Deutschlands

von Blickpunkt BObiKO (Kommentare: 0)

Die Bundeskunsthalle in Bonn blickt mit 610 000 Ausstellungs- und Veranstaltungsbesuchern im Jubiläumsjahr 2017 auf eines der besucherstärksten Jahre seit ihrem Bestehen zurück und konnte die Resonanz im Vergleich zum Vorjahr nochmals um fast zehn Prozent steigern.

Als erfolgreichste Präsentation zeigte sich die Schau zu den verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit "Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste" und der begleitende persische Garten "Die Erfindung des Paradieses" auf dem Museumsplatz mit zusammen mehr als 230 000 Besuchern. Die viel diskutierte und mit großem internationalen Interesse wahrgenommene "Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" konnte bereits in zwei Monaten - seit 2. November 2017 - knapp 70 000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen.

Der Intendant Rein Wolfs resümiert: "In dem Jahr, in dem die Bundeskunsthalle ihr 25-jähriges Bestehen feierte, ist sie so beliebt wie selten zuvor. Es waren aber durchaus nicht nur die großen Besuchermagnete wie die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Iran und der dazugehörige persische Garten, die das Jahr thematisch bestimmt haben. Mit Ausstellungen wie 'Touchdown', eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom, mit einer Retrospektive von Katharina Sieverding, mit einer Ausstellung zum Wetter und Klima, mit einem neuen grenzüberschreitenden Bühnenprogramm und nicht zuletzt durch die Präsentation des historisch belasteten Gurlitt-Kunstfundes ging es in diesem Jahr nicht nur um Kunstgenuss, sondern auch um künstlerische Haltung, um Crossover, um gesellschaftspolitische Positionierung und Diskurs."

Ihre deutschlandweit führende Rolle im Bereich der Inklusion und Integration konnte die Bundeskunsthalle weiter ausbauen. Ein wichtiger neuer Impuls zur Inklusion war neben den vielfältigen und kontinuierlichen Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und für Geflüchtete das Förderprojekt "Pilot Inklusion", das im Jahr 2017 seinen Abschluss fand. Hier entwickelte die Bundeskunsthalle gemeinsam mit Museen und Verbänden inklusive und barrierefreie Vermittlungsmodule in Ausstellungen und integrierte sie als Gesamtkonzept in der Ausstellung "Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft".

Auch in der digitalen Welt festigt die Bundeskunsthalle mit ihrem Informationsangebot ihren Platz mit konstant hohen 1,75 Millionen Website-Aufrufen. Unter den Museen Deutschlands, die sich auf Facebook präsentieren, zählt sie mit knapp 89 000 Followern zu den drei mit den höchsten Zahlen. Weitere Infos zum Ausstellungsprogramm 2018 gibt es hier www.bundeskunsthalle.de

Als erfolgreichste Präsentation zeigte sich die Schau zu den verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit "Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste" und der begleitende persische Garten "Die Erfindung des Paradieses" auf dem Museumsplatz mit zusammen mehr als 230 000 Besuchern. Die viel diskutierte und mit großem internationalen Interesse wahrgenommene "Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" konnte bereits in zwei Monaten - seit 2. November 2017 - knapp 70 000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen.

 

Der Intendant Rein Wolfs resümiert: "In dem Jahr, in dem die Bundeskunsthalle ihr 25-jähriges Bestehen feierte, ist sie so beliebt wie selten zuvor. Es waren aber durchaus nicht nur die großen Besuchermagnete wie die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Iran und der dazugehörige persische Garten, die das Jahr thematisch bestimmt haben. Mit Ausstellungen wie 'Touchdown', eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom, mit einer Retrospektive von Katharina Sieverding, mit einer Ausstellung zum Wetter und Klima, mit einem neuen grenzüberschreitenden Bühnenprogramm und nicht zuletzt durch die Präsentation des historisch belasteten Gurlitt-Kunstfundes ging es in diesem Jahr nicht nur um Kunstgenuss, sondern auch um künstlerische Haltung, um Crossover, um gesellschaftspolitische Positionierung und Diskurs."

 

Ihre deutschlandweit führende Rolle im Bereich der Inklusion und Integration konnte die Bundeskunsthalle weiter ausbauen. Ein wichtiger neuer Impuls zur Inklusion war neben den vielfältigen und kontinuierlichen Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und für Geflüchtete das Förderprojekt "Pilot Inklusion", das im Jahr 2017 seinen Abschluss fand. Hier entwickelte die Bundeskunsthalle gemeinsam mit Museen und Verbänden inklusive und barrierefreie Vermittlungsmodule in Ausstellungen und integrierte sie als Gesamtkonzept in der Ausstellung "Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft".

 

Auch in der digitalen Welt festigt die Bundeskunsthalle mit ihrem Informationsangebot ihren Platz mit konstant hohen 1,75 Millionen Website-Aufrufen. Unter den Museen Deutschlands, die sich auf Facebook präsentieren, zählt sie mit knapp 89 000 Followern zu den drei mit den höchsten Zahlen. Weitere Infos zum Ausstellungsprogramm 2018 gibt es hier www.bundeskunsthalle.de

 

 

 

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Rheinaue wird Denkmal

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Die Bezirksregierung Köln wird den "Rheinauenpark" in Bonn als Denkmal ausweisen. Gemeinsam mit der Stadt Bonn ist man sich einig, dass der mitten in Bonn gelegene Park eine große Bedeutung für die Stadt und seine Bürgerinnen und Bürger hat.

"Um auch zukünftigen Generationen diesen Park in seiner Einzigartigkeit erlebbar zu machen, werden wir diesen Park als Baudenkmal schützen. Die vielfältigen Nutzungen von Erholung, über Sport-und Freizeitaktivitäten bis hin zu großen Veranstaltungen werden dort natürlich auch weiterhin stattfinden", so Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

 

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